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RedRoXX - offenes Jugendwahlkreisbüro

 

Öffnungszeiten Montag - Freitag 14:00 - 20:00 Uhr

Wir sind:

  • ein offenes Projektbüro für die Ideen und Anliegen von jungen Menschen
  • ein neues Element der politischen Landschaft in Erfurt
  • ein Stützpunkt für Leute, die Alternativen aufbauen und leben wollen
  • ein Knoten der Information und des Austausches

Das Projekt will sich hauptsächlich auf jugendpolitische Themen und Probleme konzentrieren und dabei für andere Felder offen bleiben. In Verantwortung der Landtagsabgeordneten Susanne Hennig und Matthias Bärwolff soll eine enge Verbindung von außerparlamentarischer und parlamentarischer Politik erreicht werden. Das Projekt sieht sich als Anlaufstelle für junge und jung gebliebene Menschen mit den vielfältigsten inhaltlichen Interessen, Fragen, Problemen und Anliegen. Wir vertreten eine jugendgerechte, menschennahe und transparente Politik. Wir wollen - auch in unserem Projekt selbst - eine Atmosphäre, in der gegenseitige Solidarität und Demokratie selbstverständlich sind.

Wir wollen:

  • Unterstützungsleistungen für Initiativen, Vereine und Projekte im Jugendbereich von der Information bis zur unbürokratischen Vor-Ort-Hilfe
  • vielseitige Angebote zur Information und politischen Bildung für Interessierte, wobei die Interessen der jungen Menschen die Hauptrolle spielen sollen
  • ein offenes Angebot, in dem Internetnutzung genauso möglich ist, wie eine gemütliche Tasse Kaffee mit einem Buch oder einem Film
  • Beratungsangebote für verschiedenste Problemlagen, um auch individuelle Hilfe­leistungen zu ermöglichen
  • durch kulturelle Veranstaltungen und Verbindungen zu vielen Menschen und Projekten zur Schaffung eines solidarischen Umfeldes beitragen
  • gemeinsame Freizeit aktiv gestalten

Ihr könnt bei uns zum Beispiel:

  • Politik erleben und gestalten
  • Rat für Eure Probleme holen
  • Publikationen layouten und vervielfältigen
  • unsere Räumlichkeiten für eure Initiativen nutzen
  • Ressourcen nutzen
  • Bündnispartner gewinnen
  • Informationen aufgreifen und weitergeben
  • an Seminaren und Veranstaltungen teilnehmen
  • interessante Leute treffen
  • Internet nutzen
  • Partys feiern
  • Filme schauen


Kontakt:

Offenes Jugendbüro RedRoXX

Pilse 29

99084Erfurt


Tel.: 0361 / 654 72 29

E-Mail: kontakt@redroxx.de

Web.: www.redroxx.de

Das Selbstverständnis des RedRoXX

Im Folgenden wird das Selbstverständnis des RedRoXX dargestellt. Dieses hat das RedRoXX-Team auf einer Klausur besprochen und gemeinsam mit unseren Nutzerinnen diskutiert und überarbeitet.

Das RedRoXX als Struktur der LINKEN:

Das RedRoXX ist formal ein Wahlkreisbüro der Abgeordneten Susanne Hennig und Matthias Bärwolff. Das RedRoXX versteht sich aber auch als Struktur der Partei DIE LINKE. Wir arbeiten mit allen Gliederungen, aber auch Strömungen und Einzelpersonen innerhalb wie außerhalb der LINKEN zusammen. Dabei sind uns der Kontakt und die Vernetzung mit der außerparlamentarischen Linken sehr wichtig, weshalb wir uns als Knoten innerhalb eines breiten Netzwerkes linker Akteure verstehen.

Das RedRoXX als offener Raum.

Wir stellen mit dem Projekt RedRoXX einen offenen Raum zur politischen Arbeit zur Verfügung, der aber nicht völlig von Grenzen und Regeln befreit ist und dies auch nicht werden soll. Wir verstehen uns als ein emanzipatorisches Projekt, welches sich zu den Werten des Sozialismus, des Antifaschismus und Antisexismus bekennt und diese auch lebt. Dabei stehen Toleranz und Offenheit gegenüber allen, die für eine gerechtere Welt kämpfen in unserem Focus. In unserer Arbeit sind Transparenz und Partizipation wichtige Eckpfeiler, denn wir wollen eine Beteiligung an Entscheidungsprozessen auch durch unsere Nutzer_innen erreichen und gewährleisten. In diesem Spannungsfeld zwischen Partizipation und Grenzen der Selbstverwaltung bewegt sich unser Verständnis von offenem Raum.

Das RedRoXX als Basis für andere Gruppen

Wir wollen mit dem Projekt RedRoXX vor allem im außerparlamentarischen Bereich Netzwerkarbeit leisten. Dazu gehören für uns u.a. die vielen Träger und Vereine der Jugendhilfelandschaft in Erfurt und darüber hinaus. Ebenso wollen wir die verschiedenen (parteiunabhängigen und – nahen) Gruppen, wie etwa Aurora und Linksjugend, in ihrer Arbeit unterstützen, aber auch die Gründung neuer Gruppen initiieren und Menschen, die gemeinsame Interessen haben zusammenführen.

Wir können und wollen die Dominanz einzelner Gruppen und Akteure nicht hinnehmen, sondern für ein offenes Klima gegenüber anderen Gruppen, auch solchen, die bislang wenig im und mit dem RedRoXX zu tun hatten, streiten. Die Stärke des Projektes RedRoXX liegt in seiner Vielfalt und in der Vielfalt seiner Nutzer_innen. Deshalb versuchen wir immer neue Ansprechpartner_innen und Mitstreiter_innen auf den verschiedensten politischen Feldern zu gewinnen, ohne andere zu vernachlässigen.

Um die Arbeit der verschiedenen Gruppen zu unterstützen, stellt das RedRoXX verschiedene Ansprechpartner für die jeweiligen Gruppen, die sie begleiten. Dabei werden auch die sozialpädagogischen Methoden und das inhaltliche Wissen, welches im Kollektiv des RedRoXX vorhanden ist, genutzt.

 

Das RedRoXX und lokale Netzwerke

Um dem Anspruch gerecht zu werden, dass auch Betroffen, etwa von Repression durch Hartz IV. bzw. durch die Polizei geholfen wird, müssen wir intensive Netzwerkarbeit, u.a. mit Streetworkern, Jugendhäusern und – verbänden leisten. Dies heißt auch, dass wir für unser Netzwerk ebenfalls Angebote schaffen müssen. Der AK-Jugend der Linken könnte ein solches Angebot sein. Mit dem WK 25-Büro wollen wir gerade die konkrete Hilfe für Betroffene ausbauen und unser diesbezügliches Profil schärfen.

Lokale Netzwerke entwickeln sich meist an konkreten Aufgabenstellungen, etwa zu vermeidenden Kürzungen in der Jugendhilfe, aber auch den Protestaktionen gegen Nazi-Aufmärsche. Deshalb bringt sich das RedRoXX auch in solche Bündnisse als verlässlicher Ansprechpartner ein.

Dabei gilt es auch eine linke Ethik zu wahren, wonach nicht jede erbrachte Leistung eine adäquate Gegenleistung mit sich bringen muss. Dies betrifft sowohl die Arbeit mit Einzelpersonen, wie auch mit Bündnispartner_innen. Wir wollen in unserer Arbeit und in unseren Inhalten überzeugen. Solidarität muss gelebt werden, vor allem in einem linken Projekt.

 

Das RedRoXX kämpft für eine bessere Welt

Deshalb unterbreitet das Projekt regelmäßig politische Bildungsangebote. Diese wollen wir gemeinsam mit unseren Partner_innen, sowohl aus Netzwerken und Bündnissen, als auch der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Linksjugend[´solid] entwickeln. Zur politischen Bildung gehören für uns Vortragsreihen, aber auch Veranstaltungen, in denen methodisches Wissen vermittelt wird. Zur politischen Bildung gehören aber auch Methoden der Arbeit im RedRoXX. So ist ein Nutzer_innenplenum nicht nur ein guter Vorsatz, sondern auch Methode, zur Vertiefung basisdemokratischer und emanzipatorischer Ansprüche. Wenn wir die Welt verändern wollen, müssen wir bei uns anfangen. Dies betrifft Entscheidungsebenen, ebenso wie Informationshierarchien, die es abzubauen gilt. Beteiligung und politische Aktion setzen Information voraus. An diesem Anspruch werden wir uns messen lassen.

Das RedRoXX und seine Nutzer_innen

Das Projekt RedRoXX ist auch dadurch definiert, was die Nutzer_innen daraus machen. Die Erfahrungen lehren uns aber, dass auch das RedRoXX-Team Ansprüche an unsere Nutzer_innen stellen muss. Dies bezieht sich nicht nur auf dem Umgang mit Praktikant_innen, sondern auf alle Nutzer_innen. Wir stellen Möglichkeiten der Vernetzung und der politischen Arbeit zur Verfügung und erwarten auch, dass diese genutzt werden. Deshalb wollen wir als Projekt auch ganz konkret mit Nutzer_innen arbeiten und ihnen die Möglichkeiten geben, sich selbst zu qualifizieren und sie zur eigenständigen politischen Arbeit befähigen.